Hochschulraum-Strukturmittel-Projekt „RDAweb“ abgeschlossen

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Das Dokumentationssystem RDAweb steht nun an den Medizinischen Universitäten Graz, Wien und Innsbruck zur Verfügung.

Gehirn vor technologischem Hintergrund repräsentiert künstliche Intelligenz Gehirn vor technologischem Hintergrund repräsentiert künstliche Intelligenz ©Lee - stock.adobe.com

Das Projektziel bestand darin, das bestehende Dokumentationssystem RDA (Research, Documentation and Analysis), das in Wien und Graz im Einsatz ist, zu einer modernen, plattformunabhängigen Anwendung weiterzuentwickeln. Damit sollen im Rahmen des Vorhabens eines „Austrian Health & Research Data Network (AHRDN)“ retrospektive und longitudinal gesammelte Datenbestände gemäß den FAIR-Kriterien für die österreichischen Medizinischen Universitäten besser nutzbar gemacht und eine interuniversitäre Kooperationsplattform etabliert werden. 

Das aus den Hochschulraum-Strukturmitteln finanzierte Projekt "Open Clinical Research Documentation & Analysis (RDAweb)" wurde 2023 gemeinsam von den drei Medizinischen Universitäten Wien, Graz und Innsbruck ins Leben gerufen und konnte plangemäß mit Ende Juni 2026 abgeschlossen werden. Das Projekt wurde unter Federführung der Medizinischen Universität Wien durchgeführt, an der Medizinischen Universität Graz war das Institut für Medizinische Informatik, Statistik und Dokumentation in dieses Projekt involviert und koordinierte den Aufbau der technischen Infrastruktur am Standort Graz sowie die Migration der Daten bestehender Forschungsprojekte aus den seit fast 30 Jahren etablierten Vorgängersystemen ARCHIMED/RDA.

RDAweb steht nun auch in Graz den Forscher*innen für die wissenschaftliche medizinische Dokumentation zur Verfügung und wird vom Datenmanagement-Team des Instituts für Medizinische Informatik, Statistik und Dokumentation betreut.