Diversität im Alter: Interview mit Regina Roller-Wirnsberger
Die Bevölkerung wird nicht nur älter, sondern auch vielfältiger. Faktoren wie Bildung, Einkommen, Geschlecht, kultureller Hintergrund oder Gesundheitskompetenz beeinflussen maßgeblich, wie Menschen altern und welche gesundheitlichen Herausforderungen sie im höheren Lebensalter bewältigen müssen. Darauf weist Regina Roller-Wirnsberger, Professorin für Geriatrie und Kompetenzbasierte Curriculumsentwicklung von der Universitätsklinik für Innere Medizin der Medizinischen Universität Graz, hin. Mehr dazu im ausführlichen Interview mit der rennommierten Forscherin.
Wie beeinflussen Faktoren wie Geschlecht, ethnische Herkunft oder sozioökonomischer Status den Krankheitsverlauf im höheren Lebensalter?
Der Krankheitsverlauf im höheren Lebensalter wird wesentlich durch soziale, geschlechtsspezifische und lebenslaufbezogene Faktoren geprägt. Internationale Längsschnittstudien wie die SHARE-Studie (Survey of Health, Ageing and Retirement in Europe), die Health and Retirement Study (HRS) sowie zahlreiche internationale Publikationen zeigen übereinstimmend, dass ein niedriger sozioökonomischer Status, geringere Bildung und belastende Lebensumstände mit einem erhöhten Risiko für Multimorbidität, Frailty, funktionelle Einschränkungen und Pflegebedürftigkeit verbunden sind. Diese Einflüsse wirken über den gesamten Lebensverlauf und führen zu einer beschleunigten gesundheitlichen Vulnerabilität im Alter.
Auch geschlechtsspezifische Unterschiede spielen eine wichtige Rolle: Frauen erreichen zwar eine höhere Lebenserwartung, verbringen jedoch häufiger mehr Lebensjahre mit chronischen Erkrankungen, Frailty und funktionellen Einschränkungen. Unterschiede nach ethnischer Herkunft sind vor allem durch soziale und strukturelle Determinanten wie Bildungs- und Einkommenschancen, Wohnbedingungen sowie den Zugang zu Gesundheitsleistungen geprägt und nicht allein biologisch erklärbar.
Diese internationalen Befunde werden durch den österreichischen Gesundheitsbericht älterer Menschen 2025 bestätigt. Der Bericht zeigt, dass Gesundheit im Alter wesentlich durch soziale Teilhabe, Bildung, Einkommen und Lebensbedingungen beeinflusst wird. Menschen mit sozialer Benachteiligung weisen häufiger chronische Erkrankungen, eine schlechtere subjektive Gesundheit und stärkere Einschränkungen im Alltag auf. Die Ergebnisse unterstreichen, dass gesundes Altern nicht ausschließlich eine Frage des biologischen Alters ist, sondern maßgeblich von den sozialen Determinanten der Gesundheit über den gesamten Lebensverlauf beeinflusst wird.
Gibt es Unterschiede darin, wie sich Krankheiten bei älteren Menschen aus verschiedenen Kulturen zeigen?
Krankheiten älterer Menschen können sich je nach kulturellem, ethnischem und sozialem Hintergrund unterschiedlich präsentieren. Dies betrifft weniger die biologische Grundkrankheit selbst als vielmehr Symptomwahrnehmung, Kommunikation, Diagnosezeitpunkt und Versorgungszugang. Besonders bei Demenz, Depression, Schmerz, Frailty und Multimorbidität zeigen klinische Studien Unterschiede zwischen ethnischen und migrantischen Gruppen.
Welche Folgen hat es, wenn es Sprachprobleme oder kulturelle Unterschiede bei älteren Patient*innen gibt?
Sprachliche Barrieren und kulturelle Unterschiede beeinflussen nicht nur die Diagnosestellung, sondern auch die gemeinsame Festlegung von Behandlungszielen, die therapeutische Zusammenarbeit und den Rehabilitationserfolg älterer Menschen.
Person-Centered Care basiert darauf, dass ältere Menschen ihre individuellen Prioritäten, Lebensziele und Vorstellungen von Gesundheit aktiv in Behandlungsentscheidungen einbringen können. Sprachliche Verständigungsprobleme und unterschiedliche kulturelle Krankheits- und Alterskonzepte erschweren jedoch häufig die gemeinsame Zieldefinition (Goal Setting), das Shared Decision Making (SDM) und die aktive Beteiligung am Versorgungsprozess. Dadurch besteht die Gefahr, dass therapeutische Ziele stärker von professionellen Routinen als von den persönlichen Bedürfnissen und Präferenzen der Betroffenen bestimmt werden.
Psychologisch können Kommunikationsbarrieren Gefühle von Unsicherheit, Kontrollverlust, sozialer Isolation und geringerer Selbstwirksamkeit verstärken. Forschung zu älteren Migrant*innen zeigt, dass eingeschränkte Sprachkompetenz mit reduzierter sozialer Teilhabe, geringerer Lebensqualität und erhöhtem Risiko für Einsamkeit verbunden sein kann.
Hat es Einfluss, woher jemand kommt oder wie er lebt, wenn es um Medikamente im Alter geht?
Ja, Herkunft, Lebensbedingungen und soziale Faktoren haben auch einen erheblichen Einfluss auf die Arzneimitteltherapie im Alter. Studien zeigen, dass nicht nur biologische Unterschiede, sondern vor allem Bildung, Einkommen, Gesundheitskompetenz, kulturelle Vorstellungen von Medikamenten sowie der Zugang zu Gesundheitsleistungen beeinflussen, welche Medikamente ältere Menschen erhalten und wie sie diese anwenden.
Besonders bei älteren Menschen mit Multimorbidität kommt es häufig zu Polypharmazie. Internationale Studien zeigen, dass das Risiko für potenziell ungeeignete Medikamente, Arzneimittelinteraktionen und Medikationsfehler bei sozial benachteiligten Personen höher sein kann. Gleichzeitig können sprachliche Barrieren oder eine geringe Gesundheitskompetenz dazu führen, dass Therapiepläne schlechter verstanden werden, was die Therapietreue und Arzneimittelsicherheit beeinträchtigt.
Auch kulturelle Faktoren spielen eine Rolle. Vorstellungen über Nutzen und Risiken von Medikamenten, die Bedeutung von Selbstmedikation, die Einbindung von Familienangehörigen in Therapieentscheidungen oder die Nutzung traditioneller Heilmethoden können beeinflussen, wie Arzneimittel akzeptiert und angewendet werden. Studien zeigen zudem, dass ältere Menschen mit Migrationshintergrund häufiger Schwierigkeiten haben, komplexe Medikationsregime zu verstehen oder sich im Gesundheitssystem zurechtzufinden.
Aus geriatrischer Sicht ist daher nicht nur die pharmakologische Eignung eines Medikaments entscheidend, sondern auch, ob die Therapie zu den Lebensumständen, Ressourcen und persönlichen Zielen der betroffenen Person passt. Eine personenzentrierte Medikationsanalyse, die soziale und kulturelle Faktoren berücksichtigt, kann dazu beitragen, Über-, Unter- und Fehlversorgung zu vermeiden.
Wie unterscheiden sich altersbedingte Erkrankungen (z. B. Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes) zwischen verschiedenen Bevölkerungsgruppen? Gibt es etwaige Forschungsprojekte diesbezüglich?
Altersbedingte Erkrankungen unterscheiden sich zwischen Bevölkerungsgruppen nicht nur in ihrer Häufigkeit, sondern auch in ihrer klinischen Präsentation. Longitudinale Altersstudien wie SHARE und HRS zeigen, dass Frailty, Multimorbidität, kognitive Einschränkungen und funktioneller Abbau je nach Geschlecht, ethnischer Zugehörigkeit, sozialer Lage und Länderkontext unterschiedlich verteilt sind. Diese Faktoren beeinflussen wesentlich, wie akute Erkrankungen im höheren Lebensalter sichtbar werden.
Während Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Infektionen oder metabolische Entgleisungen bei jüngeren Menschen häufig mit klassischen Leitsymptomen auftreten, präsentieren sich ältere, fraile oder multimorbide Patient*innen oft atypisch – etwa durch Delir, Stürze, Schwäche, Appetitverlust oder akuten Funktionsverlust. Studien wie SILVER-AMI zeigen, dass ältere Menschen mit akutem Myokardinfarkt häufiger funktionelle Einschränkungen und atypische Symptome aufweisen. Ähnliche Beobachtungen wurden bei älteren Patient*innen mit COVID-19 und anderen Infektionen beschrieben, bei denen Delir oder allgemeiner Abbau oft die ersten Krankheitszeichen darstellen.
Darüber hinaus beeinflussen Sprache, Gesundheitskompetenz, kulturelle Krankheitsvorstellungen und der Zugang zum Gesundheitssystem, wie Symptome wahrgenommen, beschrieben und medizinisch eingeordnet werden. Unterschiede zwischen Bevölkerungsgruppen spiegeln daher nicht nur biologische Faktoren wider, sondern auch lebenslange soziale und gesundheitliche Ungleichheiten. Für die klinische Praxis bedeutet dies, dass ein diversitätssensibles geriatrisches Assessment erforderlich ist, um atypische Krankheitsverläufe frühzeitig zu erkennen und diagnostische Verzögerungen zu vermeiden.
Welche Herausforderungen sehen Sie im Umgang mit Diversität in der geriatrischen Praxis, und wie können diese bewältigt werden?
Die zunehmende Diversität älterer Menschen stellt die Geriatrie vor neue Herausforderungen, bietet aber gleichzeitig die Chance, Versorgung stärker personenzentriert auszurichten. Diversität umfasst dabei nicht nur ethnische oder kulturelle Unterschiede, sondern auch unterschiedliche Bildungsbiografien, soziale Lebenslagen, Gesundheitskompetenzen, Sprachkenntnisse, Familienstrukturen, Geschlechterrollen und individuelle Lebensziele.
Eine wesentliche Herausforderung besteht darin, dass viele Gesundheitssysteme nach wie vor primär auf akute Einzelerkrankungen ausgerichtet sind, während ältere Menschen häufig mit Multimorbidität, Frailty, funktionellen Einschränkungen und komplexen sozialen Problemlagen leben. Gleichzeitig ist geriatrische Expertise in vielen Versorgungsbereichen noch unzureichend verankert. Obwohl ältere Menschen den größten Anteil der Nutzer*innen von Gesundheitsleistungen darstellen, verfügen viele Gesundheitsberufe außerhalb spezialisierter geriatrischer Einrichtungen nur über begrenzte geriatrische Kompetenzen. Dies betrifft insbesondere die Erkennung geriatrischer Syndrome, den Umgang mit Multimorbidität, Polypharmazie, Frailty sowie die Fähigkeit, funktionelle und soziale Aspekte systematisch in medizinische Entscheidungen einzubeziehen.
Hinzu kommt, dass Prävention und Gesundheitsförderung im höheren Lebensalter noch immer nicht den Stellenwert besitzen, den die wissenschaftliche Evidenz rechtfertigen würde. Internationale Studien zeigen, dass viele altersassoziierte Gesundheitsprobleme durch frühzeitige Prävention, Bewegung, soziale Teilhabe, Gesundheitskompetenz, optimiertes Medikationsmanagement und frühzeitige Frailty-Interventionen positiv beeinflusst werden können. Dennoch erfolgt die Versorgung häufig erst dann, wenn bereits relevante funktionelle Einschränkungen oder Pflegebedürftigkeit eingetreten sind.
Sprachliche und kulturelle Unterschiede können diese Herausforderungen zusätzlich verstärken. Sie erschweren mitunter die Kommunikation, die gemeinsame Entscheidungsfindung und die Entwicklung personenzentrierter Therapieziele. Gleichzeitig zeigen Studien, dass ältere Menschen aus unterschiedlichen sozialen und kulturellen Kontexten Erkrankungen häufig unterschiedlich wahrnehmen, beschreiben und priorisieren.
Die Bewältigung von Diversität erfordert daher nicht nur kultursensible Kommunikation, sondern auch eine stärkere Verankerung geriatrischer Kompetenz in allen Gesundheitsberufen, den Ausbau interprofessioneller Zusammenarbeit sowie eine konsequente Orientierung an Prävention, funktioneller Gesundheit und personenzentrierter Versorgung. Konzepte wie Comprehensive Geriatric Assessment (CGA), Shared Decision Making (SDM) und Goal Setting bieten hierfür einen evidenzbasierten Rahmen. Letztlich geht es darum, die Frage „What matters to you?“ konsequent in den Mittelpunkt der Versorgung älterer Menschen zu stellen und Gesundheitssysteme stärker an den Bedürfnissen einer alternden Bevölkerung auszurichten.
Gibt es spezifische Präventionsmaßnahmen, die bei diversen älteren Populationen besonders wirksam oder notwendig sind?
Ja. Die wissenschaftliche Evidenz zeigt, dass Präventionsmaßnahmen im höheren Lebensalter besonders wirksam sind, wenn sie an die individuellen Lebensbedingungen, Ressourcen und Bedürfnisse älterer Menschen angepasst werden. Dabei unterscheiden sich weniger die biologischen Grundlagen der Prävention als vielmehr die Voraussetzungen für deren erfolgreiche Umsetzung.
Besonders gut belegt sind Maßnahmen zur Förderung körperlicher Aktivität, ausgewogener Ernährung, sozialer Teilhabe sowie zur Prävention von Frailty und funktionellem Abbau. Studien aus SHARE und anderen longitudinalen Alterskohorten zeigen, dass regelmäßige Bewegung, Kraft- und Gleichgewichtstraining, ausreichende Proteinzufuhr sowie die Förderung sozialer Kontakte wesentlich dazu beitragen können, Mobilität, Selbstständigkeit und Lebensqualität bis ins hohe Alter zu erhalten.
Präventionsprogramme sind besonders erfolgreich, wenn sie kultursensibel gestaltet, sprachlich verständlich aufbereitet und an die Lebensrealität der Betroffenen angepasst werden. Dies gilt beispielsweise für Programme zur Diabetesprävention, kardiovaskulären Risikoreduktion, Impfprävention oder Demenzprävention.
Aus geriatrischer Sicht gewinnt zudem die frühzeitige Erkennung von Frailty, Mangelernährung, Polypharmazie und sozialer Isolation zunehmend an Bedeutung. Diese Faktoren stellen wichtige Ansatzpunkte dar, um funktionellen Abbau, Krankenhausaufnahmen und Pflegebedürftigkeit zu verhindern oder hinauszuzögern. Prävention sollte daher nicht erst bei Krankheit beginnen, sondern über den gesamten Lebensverlauf hinweg gefördert werden.
Eine besondere Herausforderung besteht darin, dass Präventionsangebote ältere Menschen mit niedrigem Bildungsniveau, geringer Gesundheitskompetenz, Migrationshintergrund oder sozialer Benachteiligung häufig schlechter erreichen. Um gesundheitliche Ungleichheiten im Alter zu reduzieren, müssen Präventionsstrategien daher nicht nur evidenzbasiert, sondern auch sozial gerecht, leicht zugänglich und personenzentriert gestaltet werden.
Wie kann das Gesundheitssystem besser auf die zunehmende Diversität der älteren Bevölkerung vorbereitet werden?
Die zunehmende Diversität der älteren Bevölkerung erfordert eine grundlegende Weiterentwicklung der Österreichischen Gesundheitsversorgung. Dabei geht es nicht nur um kulturelle oder sprachliche Unterschiede, sondern vor allem um die wachsende Heterogenität hinsichtlich funktioneller Fähigkeiten, Multimorbidität, Frailty, Gesundheitskompetenz, sozialer Teilhabe und individueller Lebensziele.
Eine zentrale Herausforderung besteht darin, dass unser Gesundheitssystem noch immer überwiegend krankheits- und interventionsorientiert organisiert ist. Die Versorgung älterer Menschen erfordert jedoch einen Perspektivwechsel hin zu einer stärker funktionsorientierten Versorgung. Konzepte wie die von der WHO entwickelte Strategie des Integrated Care for Older People (ICOPE) zeigen, dass die Erhaltung der intrinsischen Kapazität, der funktionellen Fähigkeiten und der Selbstständigkeit älterer Menschen stärker in den Mittelpunkt rücken muss. Ziel ist nicht ausschließlich die Behandlung einzelner Erkrankungen, sondern die Förderung von Gesundheit, Teilhabe und Lebensqualität über den gesamten Lebensverlauf.
In diesem Zusammenhang gewinnt auch das Konzept der Frailty zunehmend an Bedeutung. Frailty sollte nicht nur als Risikofaktor verstanden werden, sondern als klinisch relevantes Instrument zur frühzeitigen Identifikation vulnerabler älterer Menschen. Die systematische Erfassung von Frailty ermöglicht es, Präventionsmaßnahmen, Versorgungsintensität und therapeutische Entscheidungen frühzeitig an individuelle Bedürfnisse anzupassen. Dadurch können Krankenhausaufnahmen reduziert, funktioneller Abbau verzögert und personenzentrierte Versorgungsziele besser erreicht werden.
Voraussetzung hierfür ist jedoch eine stärkere Verankerung geriatrischer Kompetenz im gesamten Gesundheitssystem. Geriatrische Expertise darf nicht auf spezialisierte Einrichtungen beschränkt bleiben, sondern muss Bestandteil der Aus-, Weiter- und Fortbildung aller Gesundheitsberufe werden. Gleichzeitig braucht es integrierte Versorgungsmodelle, die medizinische, pflegerische, therapeutische und soziale Aspekte gleichermaßen berücksichtigen.
Darüber hinaus sind strukturelle und finanzielle Anpassungen erforderlich. Viele Vergütungssysteme honorieren derzeit vor allem akute Interventionen und einzelne Leistungen, während Prävention, funktionserhaltende Maßnahmen, interprofessionelle Zusammenarbeit und personenzentrierte Zielplanung häufig unzureichend abgebildet werden. Zukünftige Remunerierungsmodelle sollten daher Anreize für Prävention, Frailty-Screening, Comprehensive Geriatric Assessment, integrierte Versorgung und die Erhaltung funktioneller Gesundheit schaffen. Nur so kann eine nachhaltige Versorgung einer zunehmend älteren und diverseren Bevölkerung gewährleistet werden.
Die Vorbereitung auf die alternde Gesellschaft erfordert somit nicht nur mehr geriatrische Expertise, sondern einen umfassenden Wandel hin zu einem Geriatrie-kompetenten Gesundheitssystem, das Funktion, Teilhabe und die persönlichen Ziele älterer Menschen ebenso berücksichtigt wie Diagnosen und Krankheiten.
Herzlichen Dank für das Interview!
Weitere Informationen
Universitätsklinik für Innere Medizin
Medizinische Universität Graz