Neue Gastprofessur stärkt Internationalisierung und Kooperation

Studium

Noch mehr internationale Präsenz an der Med Uni Graz durch eine neue Fulbright Austria Visiting Professur.

Team erarbeitet Ideen Team erarbeitet Ideen team erarbeitet ideen und klebt zettel an ein fenster - ©contrastwerkstatt - stock.adobe.com

Die Med Uni Graz und Fulbright Austria haben im Juni 2026 eine neue Kooperation besiegelt: Ab dem Studienjahr 2028/29 wird jährlich die Gastprofessur „Fulbright Austria–Med Uni Graz Visiting Professor“ ausgeschrieben. Ziel ist es, exzellente Forschende aus den USA für Lehre, gemeinsame Projekte und langfristige Partnerschaften nach Graz zu holen. Der feierliche Auftakt erfolgte am 11. Juni im Rahmen einer Fulbright-Veranstaltung an der Universität Innsbruck. In Vertretung des Rektorates der Med Uni Graz nahm Heidrun Mörtl (OE Exzellenzentwicklung & Internationalisierung) teil und begleitete gemeinsam mit Fulbright Chair Barbara Weitgruber die finalen Schritte.

Was das Programm bietet

Die Gastprofessur richtet sich an Wissenschaftler*innen aus den USA, die Lehre und Forschung flexibel kombinieren möchten. Die Unterrichtssprache ist Englisch. Inhaltlich ist das Programm bewusst breit aufgestellt und offen für zahlreiche Themen aus den Grundlagen und der Vorklinik sowie an Schnittstellen zur klinischen Anwendung. Im Mittelpunkt stehen hochwertige Lehrangebote für Master- und Doktoratsstudierende sowie die aktive Mitgestaltung von Forschungsvorhaben an der Med Uni Graz, idealerweise mit Co-Betreuung, gemeinsamen Projekten und Publikationen.

Mehrwert für die Med Uni Graz

Die Partnerschaft stärkt die Internationalisierung der Universität, erhöht die Sichtbarkeit nach außen und bringt frische Impulse in Lehre und Forschung. Die enge Verzahnung mit dem Universitätsklinikum Graz und die vorhandenen Forschungsinfrastrukturen schaffen hervorragende Bedingungen für produktive Aufenthalte und nachhaltige Zusammenarbeit. Zugleich fördert das Programm den Wissensaustausch über Fächergrenzen hinweg und unterstützt den Ausbau internationaler Netzwerke.

Was Mitarbeiter*innen jetzt tun können

Kolleg*innen, die eine Kandidat*innen nach Graz holen möchten, können bereits jetzt die inhaltlichen Weichen stellen. Zunächst empfiehlt es sich, innerhalb des Teams zu klären, welche Lehr- und Forschungsschwerpunkte strategisch vorangebracht werden sollen und wie ein Gastaufenthalt diese Ziele unterstützt. Anschließend ist es sinnvoll, geeignete Kolleg*innen an US-Universitäten proaktiv anzusprechen, die Stärken und Anknüpfungspunkte der Med Uni Graz zu präsentieren und zur Bewerbung einzuladen. Eine gemeinsame Skizzierung von Lehrformaten und Projektideen, erhöht die Überzeugungskraft und legt die Basis für nachhaltige Kooperationen.

Ausschreibung

Die erste Ausschreibung ist für das Frühjahr 2027 geplant und bezieht sich auf das Studienjahr 2028/29. Über die Veröffentlichung und die nächsten Schritte informieren wir rechtzeitig über die Kanäle der Med Uni Graz.

Kontakt

Für Fragen, Beratung und die interne Koordination steht an der Med Uni Graz als zentrale Ansprechperson 

Heidrun Mörtl
OE Exzellenzentwicklung & Internationalisierung
heidrun.moertl@medunigraz.at

zur Verfügung. 

Wir laden alle Einheiten ein, diese Chance aktiv zu nutzen, um internationale Spitzenkräfte nach Graz zu holen – für inspirierende Lehre, starke Forschung und langfristige Partnerschaften.

Fotos: Adrian Almasan | www.adrianalmasan.com