René Girard forscht im Rahmen des Marshall-Plan-Stipendiums an der Med Uni Graz

Forschung

Der Doktorand untersucht therapeutische Ansatzpunkte für die mit systemischer Sklerose assoziierte pulmonale Hypertonie.

Handschlag und Partnerschaft im Gesundheitswesen Handschlag und Partnerschaft im Gesundheitswesen ©Malik_E/peopleimages.com - stock.adobe.com

René Girard, Doktorand im Bereich Molekulare und Translationale Biologie an der MD Anderson UT Health Houston Graduate School of Biomedical Sciences, arbeitet im Rahmen eines Marshall-Plan-Stipendiums in der Lungenforschungsgruppe am Otto-Loewi-Forschungszentrum der Medizinischen Universität Graz.

Sein Forschungsprojekt beschäftigt sich mit systemischer Sklerose (SSc), einer Autoimmunerkrankung, die vor allem Frauen betrifft und zu pulmonaler Hypertonie (PH) führen kann. Diese schwere Erkrankung erhöht den Blutdruck in der Lunge und kann Herz und Lunge stark belasten. Trotz bestehender Therapien benötigen viele Betroffene später eine Lungentransplantation.

Die Forschung soll helfen, die Ursachen der Erkrankung besser zu verstehen und neue Behandlungsmöglichkeiten zu entwickeln. René Girard freut sich besonders auf die Zusammenarbeit mit dem Team der Med Uni Graz, den Austausch in der internationalen Forschungsgruppe und das Erlernen neuer Methoden. Auch außerhalb des Labors möchte er die österreichische Kultur und das Leben in Graz kennenlernen.