FWF-Förderungen stärken Spitzenforschung an der Med Uni Graz

Forschung

Gemeinsam zum Forschungserfolg: Erfolgreiche FWF-Förderungen für fünf Projekte der Med Uni Graz

Forschende im Labor Forschende im Labor © Gorodenkoff - stock.adobe.com

Die Medizinische Universität Graz kann einen weiteren bedeutenden Erfolg in der Einwerbung kompetitiver Forschungsförderungen verzeichnen: Gleich fünf Forschungsprojekte wurden vom österreichischen Wissenschaftsfonds FWF zur Förderung ausgewählt und starten aktuell beziehungsweise in den kommenden Monaten. Die Projekte adressieren zentrale Herausforderungen der modernen Medizin – von seltenen Lungenerkrankungen über Krebsdiagnostik bis hin zu Stoffwechselerkrankungen – und unterstreichen die hohe wissenschaftliche Qualität sowie die Innovationskraft der Forschung an der Med Uni Graz.

Der FWF gilt als wichtigste Einrichtung zur Förderung der Grundlagenforschung in Österreich. Die Vergabe erfolgt in einem internationalen Begutachtungsverfahren und steht damit für wissenschaftliche Exzellenz auf höchstem Niveau.

Fünf Projekte, fünf Zukunftsthemen

  • Früherkennung lebensbedrohlicher Gefäßerkrankungen der Lunge
    Unter der Leitung von Grazyna Kwapiszewska-Marsh untersucht das Projekt „Kollagen-Fingerprinting zur Stratifizierung von PH-Patienten“, wie molekulare Veränderungen in der Lunge genutzt werden können, um pulmonale Hypertonie früher und präziser zu diagnostizieren.
  • Neue Erkenntnisse zum Fettstoffwechsel
    Das Projekt „Reverser Lipidtransport in Enterozyten“ von Melanie Korbelius erforscht die Rolle unterschiedlicher Fettspeicher im Darm und deren Einfluss auf den Stoffwechsel. Die Erkenntnisse könnten neue Ansätze zur Behandlung von Adipositas und anderen Stoffwechselerkrankungen eröffnen.
  • Liquid Biopsy für bessere Krebsdiagnostik
    Maria Anna Smolle untersucht in ihrem Projekt die klinische Anwendung von Liquid Biopsy bei Chondrosarkomen. Ziel ist es, Knochentumore mithilfe von Blutanalysen früher zu erkennen, Krankheitsverläufe besser vorherzusagen und Rückfälle schneller festzustellen.
  • Neue Therapieoption bei Lungenfibrose
    Im Projekt „INALOX-PF“ entwickelt Valentina Biasin einen innovativen inhalativen Therapieansatz für Patient*innen mit idiopathischer pulmonaler Fibrose. Die Forschung könnte den Weg für eine neue Behandlungsoption bei einer bislang schwer therapierbaren Erkrankung ebnen.
  • Fasten, Adipositas und gesunde Stoffwechselregulation
    Das Projekt von Andreas Prokesch widmet sich den molekularen Mechanismen, die den positiven Effekten von Fasten zugrunde liegen. Im Fokus steht die Wechselwirkung der Proteine p53 und FOXO1 und deren Bedeutung für Adipositas und das metabolische Syndrom.

Die Medizinische Universität Graz gratuliert allen Projektleiter*innen und ihren Teams herzlich zu diesem Erfolg und wünscht für die Umsetzung der Projekte viel Erfolg!

Das Team vom Forschungsmanagement berät gerne. Kontakt im Intranet der Med Uni Graz unter https://muniverse.medunigraz.at/forschung/ueberblick/zustaendigkeiten