FFG Comet Projekt N!CA setzt neue Impulse in der Pflegeforschung

Forschung Gesundheitsforschung

Drei aktuelle N!CA Success Stories geben spannende Einblicke in die Pflegeforschung und digitale Transformation in der Gesundheitsversorgung.

FFG Comet Projekt NICA FFG Comet Projekt NICA Nurse sitting on a hospital bed next to an older woman helping hands, care for the elderly concept - ©ake1150 - stock.adobe.com

Anlässlich des Internationalen Tages der Pflege am 12.05.2026 erinnern wir nicht nur an Florence Nightingale als Pionierin der modernen Pflege, sondern auch daran, wie essenziell pflegewissenschaftliche Versorgungsforschung für die Gesundheitsversorgung der Zukunft ist.

Mit dem FFG Comet Projekt NI!CA Digitalisierung innovativer Pflegeprozesse zur Entlastung und Befähigung von Pflegepersonen zeigt die Medizinische Universität Graz gemeinsam mit einem starken Konsortium aus 14 Partner aus Forschung und Wirtschaft, wie digitale Innovation, pflegewissenschaftliche Expertise und interprofessionelle Zusammenarbeit die Versorgung von Menschen im Krankenhaus und in der stationären Langzeitpflege evidenzbasiert, datengetrieben und nachhaltig weiterentwickeln können. 

Unter der Leitung von Katharina Lichtenegger von der Klinischen Abteilung für Endokrinologie und Diabetologie setzt N!CA neue Impulse für eine „pioneering mindset“-orientierte Pflegeforschung und digitale Transformation in der Gesundheitsversorgung. Von Seiten der Med Uni Graz arbeiten zusätzlich das Institut für Pflege- und Gesundheitswissenschaften sowie die Klinische Abteilung für Anästhesiologie und Intensivmedizin 1 an dem Forschungsprojekt. 

Die aktuellen N!CA Success Stories geben spannende Einblicke in:

Entlastung durch Digitalisierung – Pflege gestaltet die digitale Zukunft mit
Mehr als 1.100 Pflegepersonen lieferten wertvolle Einblicke in die Potenziale von KI in der Pflege. Darauf aufbauend werden zentrale Pflegeprozesse – von der Aufnahme über die pflegerische Dienstübergabe bis hin zum Entlassungsmanagement – völlig neu gedacht und gestaltet.

Personalisierte Sturzprävention – von der Leitlinie zur digitalen Handlungsempfehlung
Das Projekt zeigt, wie evidenzbasierte Leitlinien, standardisierte Pflegedaten und digitale Technologien systematisch zusammengeführt werden können, um individualisierte und praxisnahe Handlungsempfehlungen zu ermöglichen.

Digitale Unterstützung bei chronischen Schmerzen
Digitale Lösungen unterstützen die professionelle Pflege und das interdisziplinäre Team dabei, entscheidungsrelevante Informationen zu chronischen Schmerzen strukturiert zu erfassen und klinische Entscheidungsprozesse gezielt zu unterstützen. 

Damit wird ein wichtiger Beitrag zur Patientensicherheit, zur Entlastung von Pflegepersonen und zur nachhaltigen digitalen Transformation der Pflege geleistet.

Weitere Informationen

Katharina Lichtenegger

Dr.in scient.med.
Katharina Lichtenegger
BSc MSc

Klinische Abteilung für Endokrinologie und Diabetologie
Medizinische Universität Graz

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