Erstmaliges Aufnahmeverfahren für das Masterstudium Psychotherapie

Studium

Graz ist mit 140 von österreichweit 500 Studienplätzen der größte Standort für das neue Ausbildungsangebot.

Die Studienwerber*innen für das Psychotherapiestudium sitzen in der Grazer Stadthalle und warten auf den Start des Tests. Die Studienwerber*innen für das Psychotherapiestudium sitzen in der Grazer Stadthalle und warten auf den Start des Tests. Das Aufnahmeverfahren für das Masterstudium Psychotherapie. - © Med Uni Graz

Am 6. Juli um 8.15 Uhr war es soweit: Die Eingänge zur Messehalle A öffneten sich zum ersten Mal für die Studienwerber*innen des Masterstudiums Psychotherapie. 159 Teilnehmer*innen sind erschienen, um sich dem Aufnahmeverfahren zu stellen. Das Studium, das gemeinsam von der Medizinischen Universität Graz und der Universität Graz angeboten wird, soll dabei helfen, den Bedarf an psychotherapeutischen Angeboten in Österreich zu decken. Insgesamt 500 Studienplätze werden österreichweit an den Standorten Graz, Innsbruck, Klagenfurt, Krems, Linz, Salzburg und Wien angeboten, wobei Graz mit 140 dieser Studienplätze zum Hotspot für die psychotherapeutische Ausbildung wird.

„Die erstmalige akademische Verankerung des Psychotherapie-Studiums in Österreich ist ein wichtiger Schritt für Qualität und Versorgung. Durch die enge Kooperation von Universität Graz und Med Uni Graz und die Anbindung an die Lehrkrankenhäuser der Med Uni Graz können wir langjährige Expertise einbringen und sicherstellen, dass Theorie und Praxis von Beginn an eng verzahnt sind“, erklärt Med Uni Graz-Vizerektor für Studium und Lehre Erwin Petek den interdisziplinären und praktischen Ansatz des Studiums in Graz.

Catherine Walter-Laager, Vizerektorin für Studium und Lehre der Uni Graz ergänzt: „Mit dem gemeinsamen Masterstudium Psychotherapie von Universität Graz und Medizinischer Universität Graz machen wir Graz zur Hochburg der Psychotherapie-Ausbildung in Österreich. Durch die Bündelung der Kernkompetenzen der Universität Graz einerseits und der Medizinischen Universität andererseits erhalten die Studierenden eine Ausbildung auf Top-Niveau und tragen einen wesentlichen Beitrag zur psychosozialen Versorgung in Österreich bei.“

Med Uni Graz-Rektorin Andrea Kurz hat die anwesenden Studienwerber*innen begrüßt und in ihrer Rede vor dem Start des Tests betont, wie wichtig die psychische Gesundheit ist und allen Teilnehmer*innen viel Erfolg gewünscht.