PhD Karrieresymposium „What can I be with a PhD“

Studium Campus

Das Karrieresymposium an der Med Uni Graz präsentierte Studierenden Karrieremöglichkeiten.

klatschende Hände, klatschen, Beifall, Applaus klatschende Hände, klatschen, Beifall, Applaus ©eggeeggjiew - stock.adobe.com

Kürzlich fand an der Medizinischen Universität Graz das hochkarätig besetzte PhD Karrieresymposium „What can I be with a PhD“ statt. Knapp 100 Studierende der Medizinischen Universität Graz, der Universität Graz und der TU Graz nutzten die Gelegenheit, um auszuloten, welche Karrieremöglichkeiten - in der Wissenschaft und darüber hinaus - mit einem PhD offenstehen. Von praktischen Einblicken bis hin zu persönlichen Geschichten bot die Veranstaltung eine inspirierende Mischung aus Motivation und konkreten Handlungsempfehlungen.

Das Symposium wurde mit Begrüßungsworten von Amrei Lässer im Namen der Bürgermeisterin der Stadt Graz, Elke Kahr eröffnet, gefolgt von Christian Wadsack, der über die Bedeutung dieser Veranstaltung sprach. Zum Einstieg präsentierten Domenic Hofmann, Mia Schwerer und Bernhard Reiter eine datenbasierte Analyse der Karrierewege von Med Uni Graz PhD-Alumni und stützten sich dabei auf zwei Jahrzehnte an Absolvent*innendaten, um Karrieretrends, Chancen und sich wandelnde Kompetenzanforderungen hervorzuheben.

Auf die Präsentation folgten die studentisch geführten Interviews, moderiert vom Organisationsteam: Eliska Sedlackova, Mia Schwerer, Bernhard Reiter, Nadezhda Todorova, Anxhela Mustafaraj, Angela Alisha Mathew und Anila Varghese. Die Gespräche brachten frische Perspektiven und offene Reflexionen darüber, wie der Übergang nach dem PhD Abschluss in vielfältige berufliche Rollen gelingen kann.

In vielfältigen Sessions zu Academia, Clinical Research, Kommunikation & Projektmanagement, dem Non-Profit-Sektor sowie Entrepreneurship wurden 15 Alumni eingeladen um über aktuelle Karrierewege, Einstiegsmöglichkeiten und Best Practices zu sprechen. Zusätzlich gab es die Möglichkeit sich mit den Teilnehmern auszutauschen und zu vernetzten. Das Programm förderte den interdisziplinären Austausch und bot dem Nachwuchs konkrete Orientierung – von der Forschung über Wissenschaftskommunikation, Laufbahnen in der Industrie bis hin zur Unternehmensgründung.

Die Teilnehmer*innen haben ein sehr positives Resümee gezogen

Lamija Zijadic fasst das Symposium wie folgt zusammen: “Ich habe am Career Symposium 2026 teilgenommen, weil ich ein besseres Gefühl dafür bekommen wollte, welche Karrierewege es jenseits der Wissenschaft gibt. Als PhD-Studierende leben wir oft in einer „akademischen Blase“ und bekommen nur wenig Einblick in Berufe und Möglichkeiten außerhalb von Academia. Das Symposium gab mir die Gelegenheit, direkt von Menschen zu hören, die in ganz unterschiedlichen Bereichen arbeiten. Ich finde es sehr wichtig, sich bereits früh während der Promotion mit diesen Optionen auseinanderzusetzen – insbesondere angesichts der Tatsache, dass akademische Stellen heutzutage begrenzt sind. Von verschiedenen Karrierewegen zu hören, hat mir geholfen, ein klareres Bild davon zu bekommen, wohin mein Weg als Nächstes führen könnte und was ich schon jetzt tun kann, um mich darauf vorzubereiten.”

Auch Bernhard Reiter lobte die Veranstaltung: “Das Career Symposium hat mir gezeigt, wie vielfältig die möglichen Karrierewege sind, die Doktorats- und PhD Absolvent*innen offenstehen. Wenn man in seine Forschung vertieft ist, wirkt die akademische Laufbahn oft als der einzig realistische Weg. Die Vorträge der Referent*innen, in denen sie ihre individuellen Werdegänge, Einblicke und beruflichen Übergänge teilten, zeigten jedoch eine spannende Vielfalt an Möglichkeiten jenseits des klassischen akademischen Karrierewegs.”

Die Med Uni Graz bedankt sich bei allen Kooperationspartner*innen, die dabei geholfen haben, diese Veranstaltung zu ermöglichen.